Der FC Bayern München hat soeben einen Transfer verkündet, der nicht nur die Bundesliga, sondern die gesamte Fußballwelt in Staunen versetzt. Der Rekordmeister hat sich mit dem 19-jährigen französischen Innenverteidiger Jérémy Jacquet von Stade Rennais auf einen Wechsel im Sommer 2026 geeinigt. Die festgeschriebene Ablösesumme beträgt 85 Millionen Euro plus bis zu 15 Millionen Euro an leistungsabhängigen Bonuszahlungen.
Damit übertrifft der FC Bayern seinen bisherigen Rekordtransfer (Harry Kane 2023 für nominell 100 Millionen Euro, netto jedoch deutlich weniger) und setzt ein klares Zeichen: Der FC Bayern will langfristig wieder zur absoluten Weltspitze gehören – und ist bereit, dafür tief in die Tasche zu greifen.

Jérémy Jacquet unterschreibt einen Vertrag bis 30. Juni 2031. Der junge Franzose, der bereits in der Ligue 1 als einer der talentiertesten Innenverteidiger seiner Generation gilt, wird im Sommer 2026 offiziell zum FC Bayern stoßen. In der offiziellen Mitteilung des Vereins heißt es:

„Der FC Bayern München hat sich mit Jérémy Jacquet und Stade Rennais auf einen Transfer im Sommer 2026 geeinigt. Der 19-jährige Innenverteidiger erhält einen Vertrag bis 2031. Jérémy ist ein Spieler mit außergewöhnlichem Potenzial, der bereits jetzt auf höchstem Niveau Zweikämpfe gewinnt, das Spiel von hinten aufbaut und enorme Geschwindigkeit mitbringt. Er passt perfekt in die Philosophie von Vincent Kompany und wird uns helfen, unsere Abwehr langfristig noch robuster und spielstärker zu machen.“

Die Hintergründe: Warum genau jetzt und warum so viel Geld?
Der Transfer kommt überraschend früh – das Sommer-Transferfenster 2026 öffnet erst in knapp fünf Monaten. Doch der FC Bayern hat frühzeitig zugeschlagen, um einen Bieterkampf mit Top-Clubs wie Chelsea, Manchester United, Paris Saint-Germain und Real Madrid zu vermeiden. Rennes hatte Jacquet ursprünglich mit einer Ausstiegsklausel von über 100 Millionen Euro versehen, ließ sich aber nach intensiven Verhandlungen auf 85 Millionen plus Boni herunterhandeln.
Sportvorstand Max Eberl erklärte in einer ersten Stellungnahme gegenüber den Medien:
„Wir haben sehr lange und sehr hart verhandelt. Jérémy ist einer der besten U21-Innenverteidiger der Welt. Er ist Linksfuß, extrem schnell, hat eine hervorragende Spielintelligenz und kann das Spiel von hinten heraus eröffnen – genau das, was wir brauchen. Wir wissen, dass 85 Millionen Euro eine enorme Summe sind. Aber wenn wir uns einen Spieler holen wollen, der in fünf Jahren zu den besten der Welt gehört, dann müssen wir jetzt investieren. Das ist eine Investition in die Zukunft des FC Bayern.“
Uli Hoeneß, der in den letzten Wochen noch betont hatte, der Sommer 2026 werde „kein großer Transfer-Sommer“ und man wolle „keine Schulden machen“, relativierte seine Aussage nun: „Bei einem absoluten Ausnahmetalent wie Jacquet machen wir eine Ausnahme. Das ist kein Schnellschuss, sondern eine durchdachte Entscheidung des gesamten Aufsichtsrats.“
Wie passt Jacquet in den Kader?
Aktuell bilden Jonathan Tah und Dayot Upamecano das Stammpaar in der Innenverteidigung. Kim Min-jae hat sich zwar stabilisiert, steht aber bei mehreren europäischen Top-Clubs auf der Liste (Interesse aus England und Italien). Eric Dier ist nur Leihspieler und wird höchstwahrscheinlich nicht fest verpflichtet. Sacha Boey konnte sich auf der Rechtsverteidigerposition nicht durchsetzen und wird wahrscheinlich verkauft oder verliehen.
Jacquet bringt als Linksfuß eine neue Qualität mit: Er kann sowohl zentral als auch auf der linken Seite verteidigen, was Vincent Kompany mehr Flexibilität in der Dreier- oder Viererkette gibt. Der Trainer selbst zeigte sich begeistert:
„Jérémy hat alles, was wir suchen: Aggressivität, Tempo, Ballbehandlung und die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben. Er ist jung, hungrig und hat noch riesiges Entwicklungspotenzial. Ich freue mich sehr, dass wir ihn holen konnten. Er wird uns helfen, unser Gegenpressing noch intensiver und unsere Spieleröffnung noch sauberer zu gestalten.“
Die Reaktionen in der Fußballwelt
Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein. Auf Social Media trendet #JacquetBayern bereits weltweit. Die Meinungen gehen auseinander:
Bayern-Fans: „Endlich ein Verteidiger mit Zukunft! 85 Mio? Wenn er so gut wird wie Upamecano damals, ist das ein Schnäppchen!“ – „Hoeneß hat gelogen – und ich liebe es!“ Kritiker: „85 Millionen für einen 19-Jährigen, der erst 45 Ligue-1-Spiele hat? Das riecht nach Risiko.“ Experten: Christian Falk (Sky): „Jacquet ist der neue Tah – nur schneller und technisch versierter. Bayern sichert sich einen echten Rohdiamanten.“ Internationale Presse: L’Équipe (Frankreich): „Ein historischer Verkauf für Rennes – und ein klares Signal, dass Bayern wieder zuschlägt.“
Jérémy Jacquet selbst postete kurz nach der Bekanntgabe auf Instagram ein Foto mit dem FC-Bayern-Logo und den Worten:
„Ein Traum wird wahr. Danke an alle, die an mich glauben. Mia san mia! 🔴⚪“
Ausblick: Was bedeutet das für die kommenden Monate?
Der Transfer ist der teuerste Incoming-Transfer in der Geschichte des FC Bayern und unterstreicht den Strategiewechsel unter Vincent Kompany: Weg von teuren Altstars, hin zu jungen, hochvermarktbaren Talenten mit enormem Potenzial. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wer den Verein verlassen muss, um die Finanzen im Lot zu halten – Kim Min-jae und Mathys Tel stehen weiterhin auf der Verkaufsliste.
Der FC Bayern zeigt mit diesem Coup: Man ist bereit, Rekordsummen auszugeben, wenn der Spieler passt. Die Welt schaut nun gespannt nach München. Der Sommer 2026 beginnt bereits jetzt – und er beginnt mit einem Paukenschlag.
Mia san mia – und ab sofort mit Jérémy Jacquet noch stärker.