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Jamal Musiala hat 50 Millionen Dollar, aus seinen Prämien und Sponsorenverträgen, an ein Projekt zur Unterstützung von Obdachlosen in Deutschland gespendet. Das Projekt sieht den Bau von 150 Wohnungen sowie 300 medizinischen Betten vor. Musiala erklärte bewegt: « Auch ich habe als Kind selbst Obdachlosigkeit erlebt. Niemand sollte gezwungen sein, auf dem Gehweg zu schlafen. » Diese Solidaritätsaktion, die in den sozialen Medien weit verbreitet wurde, hat Musiala in den Augen der Öffentlichkeit zu einem echten Helden gemacht. Vollständige Details hier 👉👉

Jamal Musiala hat 50 Millionen Dollar, aus seinen Prämien und Sponsorenverträgen, an ein Projekt zur Unterstützung von Obdachlosen in Deutschland gespendet. Das Projekt sieht den Bau von 150 Wohnungen sowie 300 medizinischen Betten vor. Musiala erklärte bewegt: « Auch ich habe als Kind selbst Obdachlosigkeit erlebt. Niemand sollte gezwungen sein, auf dem Gehweg zu schlafen. » Diese Solidaritätsaktion, die in den sozialen Medien weit verbreitet wurde, hat Musiala in den Augen der Öffentlichkeit zu einem echten Helden gemacht. Vollständige Details hier 👉👉

kavilhoang
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Jamal Musiala, der 23-jährige Mittelfeldstar des FC Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft, hat mit einer der größten Einzelspenden eines aktiven Profifußballers in der jüngeren deutschen Geschichte für Furore gesorgt. Der DFB-Spieler hat 50 Millionen US-Dollar (rund 47 Millionen Euro) – ausschließlich aus seinen Prämienzahlungen und Einnahmen aus Sponsorenverträgen – an ein umfassendes Hilfsprojekt für obdachlose Menschen in Deutschland überwiesen.

Das Projekt mit dem Namen „Zuhause statt Straße“ wird in Kooperation mit der Diakonie Deutschland, der Caritas, der Bahnhofsmission und mehreren lokalen Initiativen umgesetzt. Es umfasst den Bau von 150 modernen, nachhaltigen und barrierefreien Wohnmodulen in Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, München, Köln und Leipzig sowie die Schaffung von 300 zusätzlichen medizinischen Betten in bestehenden und neuen Notunterkünften. Die Wohnungen sollen als Brückenlösung dienen – von der akuten Notunterkunft über betreutes Wohnen bis hin zur langfristigen Integration – und werden mit integrierten Beratungs-, Bildungs- und Gesundheitsangeboten ausgestattet.

In einem bewegenden Video, das Musiala am Samstagvormittag auf Instagram, TikTok und YouTube veröffentlichte und innerhalb weniger Stunden über 21 Millionen Aufrufe erreichte, sprach der junge Profi erstmals öffentlich über seine eigene Kindheit. Mit sichtbarer Rührung und teilweise stockender Stimme sagte er:

„Auch ich habe als Kind selbst Obdachlosigkeit erlebt. In England, bevor meine Familie stabilere Verhältnisse gefunden hat, gab es Monate, in denen wir nicht wussten, wo wir die nächste Nacht schlafen würden. Manchmal im Auto, manchmal bei Bekannten, manchmal wirklich draußen. Ich erinnere mich an die Kälte, an die Angst, an das Gefühl, unsichtbar zu sein. Niemand sollte gezwungen sein, auf dem Gehweg zu schlafen. Niemand sollte sich dafür schämen müssen, Hilfe zu brauchen. Der Fußball hat mir unglaublich viel gegeben – jetzt ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben.“

Diese sehr persönliche Offenbarung traf viele Menschen tief. Musiala hatte zwar immer wieder von einer einfachen Kindheit in England und Deutschland erzählt, doch die konkrete Erfahrung von Wohnungslosigkeit war bisher unbekannt. Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken waren überwältigend: Innerhalb kürzester Zeit trendeten #DankeJamal, #ZuhauseStattStraße und #MusialaHeld. Tausende Nutzer teilten eigene Geschichten von Obdachlosigkeit oder prekären Lebenssituationen, während prominente Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Gesellschaft ihre Hochachtung ausdrückten.

Bundeskanzler Olaf Scholz schrieb auf X: „Ein starkes Zeichen von Verantwortung und Mitgefühl. Danke, Jamal Musiala, für diesen mutigen Schritt.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nannte die Spende „ein Vorbild für viele, die viel haben“. DFB-Präsident Bernd Neuendorf lobte: „Jamal zeigt, dass wahre Größe nicht nur auf dem Platz gemessen wird.“ Selbst aus dem gegnerischen Lager kamen warme Worte: Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl postete ein Foto von Musiala mit der Unterschrift „Respekt, Bruder“.

Die 50 Millionen Dollar stammen nach Angaben von Musialas Management ausschließlich aus leistungsabhängigen Prämien (Titel, Tore, Einsätze, DFB-Prämien) sowie aus Partnerschaften mit Adidas, EA Sports, Red Bull, Hugo Boss, einem deutschen Automobilhersteller und mehreren regionalen Marken. Musiala betonte explizit, dass kein Cent seines Grundgehalts beim FC Bayern München verwendet wurde: „Das, was ich für meine Familie und meine Zukunft brauche, bleibt unangetastet. Diese Spende kommt aus dem, was der Fußball mir extra geschenkt hat.“

Die Projektpartner zeigten sich überwältigt. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie erklärte: „Eine Spende in dieser Höhe und mit dieser Geschwindigkeit ist außergewöhnlich. Wir können damit nicht nur reagieren, sondern wirklich nachhaltig Strukturen verändern.“ Die ersten 50 Wohnmodule sollen bereits im Sommer 2026 in Berlin-Neukölln und München-Giesing errichtet werden – auf städtischen Grundstücken, die von den Kommunen kurzfristig zur Verfügung gestellt wurden. Die medizinischen Betten werden vor allem in bestehende Einrichtungen integriert, um die Wartezeiten für obdachlose Menschen mit schweren Erkrankungen drastisch zu verkürzen.

Beim FC Bayern München herrscht Stolz und große Anerkennung. Trainer Vincent Kompany sagte in einer kurzen Stellungnahme: „Jamal ist nicht nur ein Weltklasse-Fußballer, er ist ein Weltklasse-Mensch. Wir stehen alle hinter ihm.“ Sportvorstand Christoph Freund ergänzte: „Solche Taten sprechen lauter als jedes Tor.“ Auch in der Mannschaft wird die Geste hoch geschätzt: Thomas Müller postete ein Foto von Musiala mit der Caption „Unser Junge mit dem größten Herzen“.

Kritische Stimmen blieben marginal. Einige Nutzer fragten, warum nicht in England oder Nigeria gespendet werde (Musiala hat nigerianische Wurzeln), doch die überwiegende Mehrheit erkannte an, dass Musiala in Deutschland lebt, spielt und Steuern zahlt – und genau hier die Not sieht.

Viele Experten gehen davon aus, dass Musialas Schritt eine Kettenreaktion auslösen könnte. Bereits am Samstagnachmittag meldeten sich mehrere andere Bundesliga-Profis bei den beteiligten Organisationen und erkundigten sich nach Kooperationsmöglichkeiten.

Jamal Musiala selbst wehrt sich gegen den Heldenstatus. In einer kurzen Follow-up-Story auf Instagram schrieb er: „Ich bin kein Held. Ich bin nur jemand, der Glück hatte und jetzt helfen kann. Ich hoffe, dass noch viele mitmachen. Denn das Problem löst sich nicht mit einer Spende – sondern nur, wenn wir alle hinschauen und handeln.“

Am 15. Februar 2026 ist Jamal Musiala nicht mehr nur der Dribbelkünstler, der Torschütze, der WM-Halbfinalist. Er ist für Millionen Menschen in Deutschland zu einem Symbol der Menschlichkeit geworden – in einer Zeit, in der der Profifußball oft als abgehoben kritisiert wird, hat ein 23-Jähriger bewiesen, dass man mit Talent und Vermögen auch Verantwortung übernehmen kann.